T.room

Geschlechterdimensionen des Tunnelbaus

  • 2003–2006
  • Projektleitung, Konzept, Koordination
  • für die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia

T.room war ein Internetprojekt für Frauen, die in den Regionen der NEAT-Tunnelbaustellen leben und arbeiten. Es war eine Plattform für die Auseinandersetzung mit Tunnel und Baustellen. Mit Frauenarbeit und Männerarbeit. Mit Bildern, Mythen und Legenden ...

Zweijähriges interdisziplinäres Projekt zu Geschlechterdimensionen des Tunnelbaus, im Rahmen des Programms «Gallerie 57/34.6 km» der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, das von 2001 bis 2007 in den Gebieten der NEAT-Grossbaustellen am Gotthard und Lötschberg künstlerische Akzente setzte und die kulturelle Auseinandersetzung mit den Tunnelbaustellen förderte.

Teilprojekte

Wissenschaftliche Forschung

Im Rahmen von «T.room» wurde an den Universitäten Bern und Zürich im Winter- und Sommersemester 2003/2004 das interdisziplinäre und interuniversitäre Forschungsseminar «Tunnelbau und Geschlecht» durchgeführt. Institutionell verankert war es am Interdisziplinären Zentrum für Geschlechterforschung IZFG der Universität Bern, geleitet wurde es von der Historikerin Elisabeth Joris.

Netzkunst

Die von der Künstlerin Marie-Antoinette Chiarenza entworfene und von der Künstlerin Chantal Romani weiterentwickelte Internetplattform www.t-room.ch (offline) bot Raum für Gespräche, einen Ort für die Entwicklung von Ideen, für Begegnungen und Austausch. Zahlreiche Videoportraits gaben Einblick in die Geschichte und Geschichten von Frauen dies- und jenseits des Bergs.

Publikation

Im Band «Tiefenbohrungen» werden Forschungsresultate der Studierenden der Geografie und Geschichte zusammengefasst, eine Reihe von Erkundigungen einerseits zu den Eisenbahn- und Autobahn-Tunnelbaustellen am Gotthard und am Lötschberg und andererseits zu den Neat-Baustellen.

  • Elisabeth Joris, Katrin Rieder, Béatrice Ziegler (Hrsg.): Tiefenbohrungen. Frauen und Männer auf den grossen Tunnelbaustellen der Schweiz 1870–2005. Verlag hier + jetzt, Baden 2006.

Mit Kulturprojekten über das Gestern nachdenken und das Morgen gestalten

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